15.01.12 14 Uhr Hallenkreismeisterschaft
mit dem VFC II 2. Platz
Wieprechthalle Plauen, 800 Zuschauer
Wieprechthalle Plauen, 800 Zuschauer
Ein schöner Nachmittag, der mit ein paar Bier und
dem Treffen der SK ca. eine Stunde vor Beginn des Turniers anfing. Ausgestattet
mit viel Vorfreude ging es dann an die Gesänge – die, die wir diese Saison
leider schon oft im Stadion vermissten.
Angetrunkene Prolls – natürlich von Dynamo - meinten sich dann wenig später provoziert zu fühlen und einer wagte sich dann auch in den Block. Grund waren einige Bierspritzer aus irgendeiner Richtung, die den Mann aufbrachten. Der krachte einen Unbeteiligten von uns auch ein paar und der Block sprang auf und schob sich zu ihm. Sein Gehirn hatte der Vollidiot wohl gegen Hormone getauscht und so wurde er auch sanft von einigen Leuten nach draußen begleitet und er musste sich wohl beruhigen. Eine Randbemerkung sei erlaubt – zwei Tage später wurde er mit einem Herzinfarkt oder ähnliches ins Krankenhaus gefahren – Rache ist süß. Auf diese Provokationen wollte man dann nicht mehr eingehen und so sang man und sang man.
Besonders erwähnenswert waren unsere Choreos – zu Beginn Konfetti und Spruchband für den verstorbenen Triebler Martin Kießling; später dann mit Luftballons einen farblichen Leckerbissen gegeben.
Am Ende stand mit einer einzigen Niederlage in der Endrunde ein verdienter 2. Platz. Auch eine Tröte flog vom Plauener Block in Richtung des schlechten Schiedsrichters – leider verfehlt.
Nach dem Turnierschluss hieß es dann Badkurve gegen 5-10 betrunkene Fans des so verhassten Dorffußballs. Auf unserer Seite gab es aber keine größeren Schrammen.
So endete das Turnier schön emotional. Apropos – unsere Mannschaft trug auch beim Warmspielen unsere Mottoshirts in Gelb mit der Aufschrift „Emotional zum Pokal - heute machen wir ernst“. Freude bildete auch das gemeinsame Mannschaftfoto zum Schluss.
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Angetrunkene Prolls – natürlich von Dynamo - meinten sich dann wenig später provoziert zu fühlen und einer wagte sich dann auch in den Block. Grund waren einige Bierspritzer aus irgendeiner Richtung, die den Mann aufbrachten. Der krachte einen Unbeteiligten von uns auch ein paar und der Block sprang auf und schob sich zu ihm. Sein Gehirn hatte der Vollidiot wohl gegen Hormone getauscht und so wurde er auch sanft von einigen Leuten nach draußen begleitet und er musste sich wohl beruhigen. Eine Randbemerkung sei erlaubt – zwei Tage später wurde er mit einem Herzinfarkt oder ähnliches ins Krankenhaus gefahren – Rache ist süß. Auf diese Provokationen wollte man dann nicht mehr eingehen und so sang man und sang man.
Besonders erwähnenswert waren unsere Choreos – zu Beginn Konfetti und Spruchband für den verstorbenen Triebler Martin Kießling; später dann mit Luftballons einen farblichen Leckerbissen gegeben.
Am Ende stand mit einer einzigen Niederlage in der Endrunde ein verdienter 2. Platz. Auch eine Tröte flog vom Plauener Block in Richtung des schlechten Schiedsrichters – leider verfehlt.
Nach dem Turnierschluss hieß es dann Badkurve gegen 5-10 betrunkene Fans des so verhassten Dorffußballs. Auf unserer Seite gab es aber keine größeren Schrammen.
So endete das Turnier schön emotional. Apropos – unsere Mannschaft trug auch beim Warmspielen unsere Mottoshirts in Gelb mit der Aufschrift „Emotional zum Pokal - heute machen wir ernst“. Freude bildete auch das gemeinsame Mannschaftfoto zum Schluss.
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05.02.11 13.00 Uhr TSV Stahl Riesa – VFC Plauen 0:2
Nudelarena, Sachsenpokal Viertelfinale, 594 Zuschauer
Nudelarena, Sachsenpokal Viertelfinale, 594 Zuschauer
Mit 594 Zuschauern kann man in der selbsternannten
Sportstadt Riesa ja schon von vollem Haus sprechen, aber von Anfang an…
Unsren VFC bei jedem Wetter zu unterstützen, haben wir uns ja zur Aufgabe gemacht. Nur gerade bei Temperaturen von -10°C bis -15°C ist ein solches Spiel eine Tortur für für Spieler und Fans.
so begaben sich ca. 30 Waagemutige im Zug nach Riesa. Getroffen hatte man sich früh halb 9 am oberen Bahnhof. Mit Zwischenstopp in Leipzig war es eine recht entspannte Fahrt.
In Riesa angekommen, erwarteten uns gleich die Grün-Weißen, um gleich unsere Personalien aufzunehmen und Ausweiße zu kontrollieren – um ehrlich zu sein: Wofür der Aufwand?
Im Stadion angekommen performten die Möchtegernultras des unter(st)klassigen Gegners etwas, zündeten auch einen Rauchtopf. Aber bei vielleicht 25 Mann waren die Fangesänge für uns, obwohl wir leider nicht supporteten, nicht hörbar und verhallten auch nach ca. 20 Minuten, als das erste Tor für den VFC fiel. Viele Chancen blieben ungenutzt und fast hätten wir uns selbst ein Eigentor gefangen – nach sehenswertem Kopfball eines Mitspielers, konnte unser Mann auf der Linie noch gerade so klären. Dies blieb dann auch die einzige Chance der „Nudeln“, zumal in der 89. Minute nach einem Torwartfehler der VFC verdient gewann.
Der Rückweg war schon etwas besser. Drei der Möchtegernultras forderten uns zum Match heraus, was leider die Polizei zu verhindern wusste. Drei Polizeiwagen wiesen uns dann den 4 Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof. Wie ich finde ja sehr lächerlich und Steuerverschwendung bei einem Sachsenpokalspiel in so einem Kaff.
Am Bahnhof in Riesa angekommen, sollten sich die Bullen dann doch noch als gut erweisen
- 15 Dynamo-Deppen machten es sich am spielfreien Tag in Bahnhofsnähe gemütlich, um dann drei vorzuschicken um zu provozieren. Soweit, so gut – nur die Polizei stellte sich erneut in den Weg.
Mein Fazit: Auch auf einer recht ruhigen Auswärtsfahrt kann man relativ gute Sachen erleben. Was mir sehr gefallen hat, waren die paar mitgereisten Hofer – entwickelt sich hier gerade eine große Fanfreundschaft? – Der VFC hat im Halbfinale mit Hohenstein-Ernstthal wohl ein gutes Los gezogen – „Pokalfinale, Pokalfinale – wir fahren jedes Jahr zum Pokalfinale!“ heißt es mal wieder.
Unsren VFC bei jedem Wetter zu unterstützen, haben wir uns ja zur Aufgabe gemacht. Nur gerade bei Temperaturen von -10°C bis -15°C ist ein solches Spiel eine Tortur für für Spieler und Fans.
so begaben sich ca. 30 Waagemutige im Zug nach Riesa. Getroffen hatte man sich früh halb 9 am oberen Bahnhof. Mit Zwischenstopp in Leipzig war es eine recht entspannte Fahrt.
In Riesa angekommen, erwarteten uns gleich die Grün-Weißen, um gleich unsere Personalien aufzunehmen und Ausweiße zu kontrollieren – um ehrlich zu sein: Wofür der Aufwand?
Im Stadion angekommen performten die Möchtegernultras des unter(st)klassigen Gegners etwas, zündeten auch einen Rauchtopf. Aber bei vielleicht 25 Mann waren die Fangesänge für uns, obwohl wir leider nicht supporteten, nicht hörbar und verhallten auch nach ca. 20 Minuten, als das erste Tor für den VFC fiel. Viele Chancen blieben ungenutzt und fast hätten wir uns selbst ein Eigentor gefangen – nach sehenswertem Kopfball eines Mitspielers, konnte unser Mann auf der Linie noch gerade so klären. Dies blieb dann auch die einzige Chance der „Nudeln“, zumal in der 89. Minute nach einem Torwartfehler der VFC verdient gewann.
Der Rückweg war schon etwas besser. Drei der Möchtegernultras forderten uns zum Match heraus, was leider die Polizei zu verhindern wusste. Drei Polizeiwagen wiesen uns dann den 4 Kilometer langen Rückweg zum Bahnhof. Wie ich finde ja sehr lächerlich und Steuerverschwendung bei einem Sachsenpokalspiel in so einem Kaff.
Am Bahnhof in Riesa angekommen, sollten sich die Bullen dann doch noch als gut erweisen
- 15 Dynamo-Deppen machten es sich am spielfreien Tag in Bahnhofsnähe gemütlich, um dann drei vorzuschicken um zu provozieren. Soweit, so gut – nur die Polizei stellte sich erneut in den Weg.
Mein Fazit: Auch auf einer recht ruhigen Auswärtsfahrt kann man relativ gute Sachen erleben. Was mir sehr gefallen hat, waren die paar mitgereisten Hofer – entwickelt sich hier gerade eine große Fanfreundschaft? – Der VFC hat im Halbfinale mit Hohenstein-Ernstthal wohl ein gutes Los gezogen – „Pokalfinale, Pokalfinale – wir fahren jedes Jahr zum Pokalfinale!“ heißt es mal wieder.
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15.02.12 18.30 Uhr FC Bayern Hof – FC Vorwärts Röslau 2:1
Grüne Au Kunstrasenplatz, Freundschaftsspiel, 25 Zuschauer
„Kommt ihr in den Ferien mal zu einem Spiel von uns
– haben Pyro geplant?“ – „Ja na klar“ – so begann auf der Heimfahrt von Riesa
das Vorhaben, sich einmal die BHFC’ler anzusehen. Der Zusage gingen dann auch
zwei von uns nach. Nach schöner Hof-Umrundung durch Navi ging es dann zur
grünen Au. Dort angekommen konnte man gleich einmal den bayrischen Humor
wittern – zehn Minuten vor Spielbeginn fing der Platzwart wieder an, die
Eisschollen vom Platz wegzukratzen – was er auch während dem Spiel die ganze
Zeit fortsetzte. Natürlich waren wir auf die Pyro gespannt. Und ja – sie hatte
Wirkung. Hof, welches sich im Aufstiegsrennen um die Regionalliga befindet,
konnte sich wirklich sehen lassen. Ein Genuss, diese pyrotechnische
Meisterleistung sehen zu dürfen.
Zum Spiel gibt es nicht sehr viel zu sagen. Es plätscherte so vor sich hin. In der 15. Minute konnten die Hofer nur die Latte treffen, in der 30. verpasste man erneut die Führung. Zu dieser Zeit gingen dann auch schon die ersten Fans bei den frostigen Temperaturen. Doch wenig später konnte der durchaus bessere Verein (einige Ligen über Röslau) in Führung gehen. Es dauerte in dieser spannenden Phase vielleicht 2 Minuten, bis ein Röslauer kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wird. Der Schiri entschied dann doch auf Elfmeter, welcher souverän verwandelt wurde. In der Halbzeit besuchte man dann die stadioneigene Kneipe, welche wirklich noch alt-bayrisch eingerichtet war. Um nun die nichtweitererwähnenswerte 2. Hälfte zu kommentieren: Beide heben sich im Mittelfeld auf, Hof geht nach eigener Druckphase 10 Minuten vor Schluss verdient entscheidend in Führung. Erwähnenswert war auch zu sehen, wie der Linienrichter aufgrund der Fans ca. 2 Meter ins Feld laufen musste. Ein sächsischer Schiedsrichter hätte auf einem solchen Geläuf, was auch als Spritzeisbahn oder Loipe durchgegangen wäre, nie anpfeifen dürfen.
Zum Spiel gibt es nicht sehr viel zu sagen. Es plätscherte so vor sich hin. In der 15. Minute konnten die Hofer nur die Latte treffen, in der 30. verpasste man erneut die Führung. Zu dieser Zeit gingen dann auch schon die ersten Fans bei den frostigen Temperaturen. Doch wenig später konnte der durchaus bessere Verein (einige Ligen über Röslau) in Führung gehen. Es dauerte in dieser spannenden Phase vielleicht 2 Minuten, bis ein Röslauer kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wird. Der Schiri entschied dann doch auf Elfmeter, welcher souverän verwandelt wurde. In der Halbzeit besuchte man dann die stadioneigene Kneipe, welche wirklich noch alt-bayrisch eingerichtet war. Um nun die nichtweitererwähnenswerte 2. Hälfte zu kommentieren: Beide heben sich im Mittelfeld auf, Hof geht nach eigener Druckphase 10 Minuten vor Schluss verdient entscheidend in Führung. Erwähnenswert war auch zu sehen, wie der Linienrichter aufgrund der Fans ca. 2 Meter ins Feld laufen musste. Ein sächsischer Schiedsrichter hätte auf einem solchen Geläuf, was auch als Spritzeisbahn oder Loipe durchgegangen wäre, nie anpfeifen dürfen.
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18.02.12 15.00 Uhr SV Merkur 06 Oelsnitz – VfL Fronlach 0:4
Elstertalstadion Kunstrasenplatz, Freundschaftsspiel, 60 Zuschauer
Nachdem das Spiel meines geliebten VFC ausgefallen
war, suchte ich also engagiert nach einem Ersatzspiel. Nun - Oelsnitz sollte es
wirklich nicht werden, aber in der Nähe gab es leider kein anderes,
erreichbares Ziel. So machte ich mich also zu Fuß auf dem Weg zum
Kunstrasenplatz, gleich neben dem Elstertalstadion. Pünktlich zum Anpfiff
konnte ich dann sogar einen der 8 „Sitzplätze“ (zwei bereitgestellte Bänke)
einnehmen.
Die Oelsnitzer Gurkentruppe spielte die ersten 10 Minuten auch recht ansehnlichen Fußball und versuchte auch dem Bayernligisten zeitig auf den Füßen zu stehen. So kam man nach sieben Minuten zum ersten Mal frei vor den Kasten, aber scheiterte am sehr starken Torhüter. Fronlach kam besser in die Partie und bestimmte das Geschehen, in der 10. Minute vergab man noch eine Großchance, in der 25. verwandelte man dann jedoch einen Elfmeter und wenig später auch einen sehenswerten Freistoß aus 28 Metern ins Dreiangel. So hieß es zur Pause 0:2 gegen die Sponsorenvergrauler (SV) von Merkur Oelsnitz. Fronlach kam dann auch besser aus der Kabine. Nachdem zwei Mal nacheinander das Aluminium für Oelsnitz rettete, kombinierte man sich in der 60. und 62. munter mit Hilfe der Sperkenstädter zum 0:4 durch. Auf beiden Seiten gab es dann noch einige Chancen, die gut pariert wurden.
Über die Oelsnitzer Pleitesperken kann man sich hauptsächlich lustig machen – sogar die eigenen Fans tun es, in dem sie den Stürmer namens Hirsch als Superhirsch, den eingewechselten 13er als Zauberbubi bezeichnen.
Eine kleine Pointe zu Hof sei erlaubt: In Sachsen gibt es sogar bei unterklassigeren Teams keine Eisschollen auf dem Platz und man geht auch nicht mitten in der Halbzeit.
Erwähnenswert jedoch waren die relativ vielen Fans, die den Weg fanden, um ihre Mannschaft zu unterstützen.
Die Oelsnitzer Gurkentruppe spielte die ersten 10 Minuten auch recht ansehnlichen Fußball und versuchte auch dem Bayernligisten zeitig auf den Füßen zu stehen. So kam man nach sieben Minuten zum ersten Mal frei vor den Kasten, aber scheiterte am sehr starken Torhüter. Fronlach kam besser in die Partie und bestimmte das Geschehen, in der 10. Minute vergab man noch eine Großchance, in der 25. verwandelte man dann jedoch einen Elfmeter und wenig später auch einen sehenswerten Freistoß aus 28 Metern ins Dreiangel. So hieß es zur Pause 0:2 gegen die Sponsorenvergrauler (SV) von Merkur Oelsnitz. Fronlach kam dann auch besser aus der Kabine. Nachdem zwei Mal nacheinander das Aluminium für Oelsnitz rettete, kombinierte man sich in der 60. und 62. munter mit Hilfe der Sperkenstädter zum 0:4 durch. Auf beiden Seiten gab es dann noch einige Chancen, die gut pariert wurden.
Über die Oelsnitzer Pleitesperken kann man sich hauptsächlich lustig machen – sogar die eigenen Fans tun es, in dem sie den Stürmer namens Hirsch als Superhirsch, den eingewechselten 13er als Zauberbubi bezeichnen.
Eine kleine Pointe zu Hof sei erlaubt: In Sachsen gibt es sogar bei unterklassigeren Teams keine Eisschollen auf dem Platz und man geht auch nicht mitten in der Halbzeit.
Erwähnenswert jedoch waren die relativ vielen Fans, die den Weg fanden, um ihre Mannschaft zu unterstützen.
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08.04.2012 13.30 Uhr VfL Hohenstein-Ernstthal – VFC Plauen 2:1
Sportstätte am Pfaffenberg, Sachsenpokal Halbfinale, 813 Zuschauer
Schon früh am Morgen begann die Fahrt zum Halbfinale
des Sachsenpokals. Wir hatten gute Aussichten, auch das Wetter war und die
Stimmung war gut. Angekommen am Stadion bekamen wir – es war ja Ostersonntag –
einen Schokohasen (ein lustiges und schönes Geschenk – wenigstens etwas Gutes
an dem Tag.
Eingezäunt in unserem Käfig sangen wir dann auch laut. Nur wurden wir durch einige Fans daran auch massiv gehindert – die Stimmung beim VFC war an diesem Tag schon sehr schlecht und sollte seinen Tiefpunkt finden. Wir reisten schließlich schon mit einigen schlechten Gedanken an, aber was wir dann zu sehen bekamen…
Bereits in der 9. Minute konnte die Heimmannschaft in Führung gehen. Der VFC schlecht, nicht zwingend, nicht überzeugt. Erst nach der Halbzeit konnten wir den Ausgleich erzielen, der postwendend durch einen, wie in der Spielzeit häufig gesehenen, Abwehrfehler. Der VFC zu schlecht, ohne Wille und ohne Moral im Jahr 2012.
Der Stachel saß auch noch ein viertel Jahr später tief – so lang ging ich nicht mehr zu meinem Vogtländischen Fußballclub Plauen.
Eingezäunt in unserem Käfig sangen wir dann auch laut. Nur wurden wir durch einige Fans daran auch massiv gehindert – die Stimmung beim VFC war an diesem Tag schon sehr schlecht und sollte seinen Tiefpunkt finden. Wir reisten schließlich schon mit einigen schlechten Gedanken an, aber was wir dann zu sehen bekamen…
Bereits in der 9. Minute konnte die Heimmannschaft in Führung gehen. Der VFC schlecht, nicht zwingend, nicht überzeugt. Erst nach der Halbzeit konnten wir den Ausgleich erzielen, der postwendend durch einen, wie in der Spielzeit häufig gesehenen, Abwehrfehler. Der VFC zu schlecht, ohne Wille und ohne Moral im Jahr 2012.
Der Stachel saß auch noch ein viertel Jahr später tief – so lang ging ich nicht mehr zu meinem Vogtländischen Fußballclub Plauen.
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07.07.2012 15.30 Uhr FSV Bau Weischlitz – FC Erzgebirge Aue 0:9
Sportplatz an der Elster, Freundschaftsspiel, 1050 Zuschauer
Der kleine Fußballplatz des diesjährigen
Vogtlandligaaufsteigers Bau Weischlitz hatte mit dem 2.Ligisten Erzgebirge Aue
zur Einweihung des neuen Sportlerheimes hochrangigen Besuch. Aue vergab dabei
viele Torchancen, gewann aber nach einem 0:6 – Halbzeitstand mit 0:9.
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07.07.2012 18.30 Uhr Vogtlandauswahl BC Elsterberg – FC Erzgebirge Aue 0:14
Sportplatz an der Elster, Freundschaftsspiel, 850 Zuschauer
Bemerkenswert ist, dass der EBC sogar eine Tribüne
besitzt. Die Vogtlandauswahl hatte aber während dem gesamten Spiel keine
Chance, gegen den FCE anzukommen. Am Ende hieß es 0:14 – ein in der Höhe
gerechtes Ergebnis.
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24.07.2012 18.00 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Brentford 1:1
Sportplatz Stadion am Wasserturm, Freundschaftsspiel, 700 Zuschauer
Das Reichenbacher Stadion ist für einen
Bezirksligisten durchaus beachtlich. Eine einfache Anreise und ein durchaus
neuartiger Bau. Dass man dann für ein Steak oder eine Rostbratwurst ca. eine
dreiviertel Stunde anstehen muss, war dann aber ärgerlich.
Der FC Brentford, der sich im Vogtland derzeit im Trainingslager befindet, ist einer von drei Londoner Drittligisten. Besonders schön war die Stimmung der mitgereisten Fans, die bei heißen Temperaturen noch einmal mächtig mitsangen – das erste Freundschaftsspiel mit Fangesängen in diesem Sommer.
Das Spiel war durch die harte Spielweise der Londoner, zwei Verletzungen der Auer und großen vergebenen Chancen des FCE geprägt. So fielen die Tore auch früh in der ersten Hälfte. Nach einem Handelfmeter verwandelte Simon Moore sicher zum 0:1 in der 16. Minute. Knapp wurde es dann beim 1:1 durch Halil Savran in der 24. Spielminute, als dieser den Ball wohl hinter die Torlinie köpfte ehe der Torhüter retten konnte. Diese Szene war wohl die strittigste im ganzen Spiel. Danach änderte sich nicht viel – nur die Brentforder spielten danach meist viel zu hart – seltsam, dass der Schiedsrichter nur mit einer Karte auskam.
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Der FC Brentford, der sich im Vogtland derzeit im Trainingslager befindet, ist einer von drei Londoner Drittligisten. Besonders schön war die Stimmung der mitgereisten Fans, die bei heißen Temperaturen noch einmal mächtig mitsangen – das erste Freundschaftsspiel mit Fangesängen in diesem Sommer.
Das Spiel war durch die harte Spielweise der Londoner, zwei Verletzungen der Auer und großen vergebenen Chancen des FCE geprägt. So fielen die Tore auch früh in der ersten Hälfte. Nach einem Handelfmeter verwandelte Simon Moore sicher zum 0:1 in der 16. Minute. Knapp wurde es dann beim 1:1 durch Halil Savran in der 24. Spielminute, als dieser den Ball wohl hinter die Torlinie köpfte ehe der Torhüter retten konnte. Diese Szene war wohl die strittigste im ganzen Spiel. Danach änderte sich nicht viel – nur die Brentforder spielten danach meist viel zu hart – seltsam, dass der Schiedsrichter nur mit einer Karte auskam.
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15.02.12 18.30 Uhr FC Bayern Hof – FC Bayern München II 0:0
Grüne Au, Regionalliga Bayern, 4800 Zuschauer
Grüne Au, Regionalliga Bayern, 4800 Zuschauer
Die zwei eher befeindeten Mannschaften aus Bayern
standen sich nun in der neusortierten Regionalliga Bayern gegenüber – München
als Absteiger aus der 3. Liga und Hof als Aufsteiger.
Die Grüne Au hat auf den ersten Blick englischen Flair – die Tribünen nah am Spielfeldrand und nicht sehr hochgeschraubt. Durch hohe Sicherheitsbestimmungen in Bayern ist wohl auch der gesamte Rasen umzäunt – so, wie wir es in Ostdeutschland zum Beispiel bei den Ultrablöcken kennen. Das Gesamtbild wird aber durch eine neuzeitliche Blechtribüne zerstört, außerdem sind die Anfahrts- und Parkwege extrem schlecht.
Die kleine Eröffnungsshow der Hofer Ultras darf man dabei aber recht positiv anrechnen. Von Auf- und Absteiger bzw. von Favoritenrolle war jedoch nichts zu spüren – das Spiel war sehr unterhaltsam und interessant mit vielen Torszenen, die beide Mannschaften einfach nicht nutzen konnten. Man muss aber sagen, dass das Stadion mit den einzelnen Makeln sehr gut ist – vor allem, wie an diesem Tag, wenn es ausverkauft ist. Am Ende des Spiels haben die Münchner Bayern auch einige kleine Rauchbomben gezündet – nicht der Rede wert, aber interessant.
Die Grüne Au hat auf den ersten Blick englischen Flair – die Tribünen nah am Spielfeldrand und nicht sehr hochgeschraubt. Durch hohe Sicherheitsbestimmungen in Bayern ist wohl auch der gesamte Rasen umzäunt – so, wie wir es in Ostdeutschland zum Beispiel bei den Ultrablöcken kennen. Das Gesamtbild wird aber durch eine neuzeitliche Blechtribüne zerstört, außerdem sind die Anfahrts- und Parkwege extrem schlecht.
Die kleine Eröffnungsshow der Hofer Ultras darf man dabei aber recht positiv anrechnen. Von Auf- und Absteiger bzw. von Favoritenrolle war jedoch nichts zu spüren – das Spiel war sehr unterhaltsam und interessant mit vielen Torszenen, die beide Mannschaften einfach nicht nutzen konnten. Man muss aber sagen, dass das Stadion mit den einzelnen Makeln sehr gut ist – vor allem, wie an diesem Tag, wenn es ausverkauft ist. Am Ende des Spiels haben die Münchner Bayern auch einige kleine Rauchbomben gezündet – nicht der Rede wert, aber interessant.
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